Warum EthanolTechnik ?
Erfahrung kommt bekanntlich von erfahren...
Darum macht es gerade bei neuen Technologien durchaus Sinn, nicht zuerst auf den scheinbar billigsten, wohl aber auf einen erfahrenen und kompetenten Anbieter zu setzen. Als regionaler Werkstattbetrieb haben sie schliesslich einen guten Ruf zu verlieren und können sich keine unkalkulierbaren "Experimente" mit Kundenfahrzeugen leisten.
Ob ein Ethanolsteuergerät den hohen technischen Anforder- ungen moderner Einspritz- und Diagnosesysteme wie z.B. OBD2 auf Dauer wirklich gewachsen ist, zeigt sich spätestens dann, wenn sie mehrere Fahrzeuge verschiedener Hersteller, Modelle und Baujahre nachgerüstet haben.
Die Erfahrung zeigt, dass simple Ethanolsteuergeräte, die bei nicht-OBD2-Fahrzeugen oft noch recht passable Fahrleistungen aufweisen, gerade bei neueren Fahrzeugen ab EZ 2001 (mit OBD2) nicht selten erhebliche Probleme verursachen können.

Bekannte Störungen bei primitiven Ethanolsteuergeräten sind u.a. Konflikte mit dem OBD2 System: Gemisch zu fett, Gemisch zu mager, Einspritzdüse defekt, Lambdasonde zu langsam, zu hoher Kraftstoffverbrauch, mangelhafte Anpassung an den jeweils getankten Kraftstoff, schlechtes Kaltstartverhalten, usw.
Es ist daher in jedem Fall zu empfehlen, sich nicht von reinen Werbeversprechungen und sagenhaften Preisen blenden zu lassen sondern ruhig einmal selbst die 'Probe aufs Exempel' zu machen und das neue Steuergerät in mindestens 3 neueren Fahrzeugen ausgiebig zu testen.
Ein gutes Ethanolsteuergerät sollte bei korrekter Montage und richtiger Bedienung weder im Benzin noch im E85 Betrieb OBD2 Fehlercodes erzeugen (s. gelbe Lampe) und im übrigen auch keine Anomalien gegenüber dem original Benzinbetrieb zeigen.
Die Hardware
Die Platinen unserer Steuergeräte sind je nach Modell entweder vollständig in Spezialkunststoff eingegossen oder, wie beim neuen G3-S, gekapselt und mit transparentem Isolierlack überzogen. Somit ist die Steuerelektronik weitgehend unempfindlich gegenüber mechanischen Vibrationen und Feuchtigkeit, wie sie im Motorraum ständig anzutreffen sind.
Die Kabelbäume werden immer über eine Standardschnittstelle mit dem Steuergerät verbunden. Somit ist gewährleistet, dass sie das Steuergerät immer wieder verwenden können. Sollten sie einmal die Fahrzeugmarke oder das Modell wechseln, brauchen sie, soweit dies erforderlich ist, nur den passenden Kabelbaum bei uns nachzubestellen.
Das Steuergerät kann, sofern die Zylinderzahl die gleiche ist, problemlos wiederverwendet werden.
Halbautomat oder Vollautomat ?
An dieser -aus unserer Sicht- eher zweitrangigen Frage, scheiden sich derzeit noch die Geister. Als Hersteller haben wir die Erfahrung gemacht, das Vollautomaten (G3-L), egal welchen Fabrikats, tendenziell zu Fehlfunktionen neigen, insbesondere dann, wenn häufig wechselnde Benzin-Ethanol Mischungen gefahren werden. Generell sind Halbautomaten (G3-S) in Verbindung mit neueren Fahrzeugen ab EZ 2001 zum heutigen Zeitpunkt noch die bessere Wahl. Die Bezeichnung 'Halbautomat' bedeutet, dass nur bei reinem Benzinbetrieb auf BENZIN umzuschalten ist. Ab einem Ethanolgehalt von etwa 30% oder mehr, bleibt der Schalter auf der Stellung ETHANOL. Man schaltet also, wenn überhaupt nur sehr selten und kann dies auf Wunsch auch bequem über einen beleuchteten Fernschalter im Cockpit erledigen. Ein modernes Gasfahrzeug arbeitet diesbezüglich nicht anders.
Die Vorteile auf einen Blick
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